Fühlst du dich häufig erschöpft, reizbar oder unkonzentriert? Kämpfst du mit Schlafproblemen, Muskelkrämpfen oder häufigen Infekten? Was viele Menschen als normalen Bestandteil eines stressigen Alltags abtun, könnte in Wirklichkeit auf einen versteckten Mineralstoffmangel hindeuten.
Mineralstoffmängel zählen zu den am weitesten verbreiteten Nährstoffdefiziten weltweit – und das nicht nur in Entwicklungsländern, sondern mitten in unserer modernen Gesellschaft. Selbst bei vermeintlich ausgewogener Ernährung und gutem Gesundheitszustand können Mineralstoffdefizite auftreten und eine Vielzahl von Beschwerden verursachen, die deine Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
In diesem umfassenden Artikel erfährst du, warum Mineralstoffmängel heute so häufig sind, welche Mineralstoffe besonders oft fehlen und wie sich ein Mangel bemerkbar machen kann. Vor allem aber zeigen wir dir praxisnahe Strategien, wie du solchen Defiziten effektiv vorbeugen kannst und welche Qualitätskriterien wichtig sind, wenn du zu hochwertigen Nutraceuticals greifst.
Was sind Mineralstoffe – und warum sind sie wichtig?
Mineralstoffe sind anorganische Elemente, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie müssen über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Trotz ihrer geringen erforderlichen Mengen sind sie für zahlreiche lebenswichtige Funktionen im Körper unentbehrlich.
Mengenelemente (Makromineralstoffe)
Mengenelemente benötigt der Körper in vergleichsweise größeren Mengen (in der Regel mehr als 100 mg pro Tag):
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Kalzium: Essenziell für Knochengesundheit, Muskelkontraktion, Nervenfunktion und Blutgerinnung
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Magnesium: Beteiligt an über 300 enzymatischen Reaktionen, wichtig für Energieproduktion, Nervenfunktion und Muskelentspannung
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Kalium: Reguliert den Flüssigkeitshaushalt, Herzrhythmus und Muskelfunktion
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Natrium: Entscheidend für den Wasserhaushalt, Säure-Basen-Gleichgewicht und Nervenfunktion
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Phosphor: Wichtig für Knochengesundheit, Energiestoffwechsel und Zellmembranen
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Chlorid: Partner von Natrium, wichtig für den Flüssigkeitshaushalt und die Verdauung
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Schwefel: Bestandteil wichtiger Aminosäuren und Antioxidantien
Spurenelemente (Mikromineralstoffe)
Spurenelemente werden in sehr geringen Mengen benötigt (weniger als 100 mg pro Tag), sind aber nicht weniger wichtig:
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Eisen: Zentral für Sauerstofftransport und Energieproduktion
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Zink: Wichtig für Immunfunktion, Wundheilung, Proteinsynthese und Hormonstoffwechsel
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Jod: Essenziell für die Schilddrüsenfunktion und den Stoffwechsel
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Selen: Starkes Antioxidans, unterstützt Immunsystem und Schilddrüsenfunktion
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Kupfer: Beteiligt an Eisenstoffwechsel, Bindegewebsbildung und antioxidativen Prozessen
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Mangan: Wichtig für Knochenbildung, Stoffwechsel und antioxidative Prozesse
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Chrom: Reguliert den Blutzuckerspiegel
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Molybdän: Cofaktor für wichtige Enzyme im Entgiftungsstoffwechsel
Mineralstoffe übernehmen im Körper vielfältige Aufgaben, darunter:
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Aufrechterhaltung des Wasser- und Elektrolythaushalts
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Muskel- und Nervenfunktion
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Enzymaktivitäten und Stoffwechselprozesse
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Hormonproduktion und -regulation
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Knochen- und Zahngesundheit
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Immunfunktion und Zellschutz
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Sauerstofftransport und Energieproduktion
Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zeigt, dass etwa 30-40 % der Bevölkerung nicht die empfohlene Zufuhr wichtiger Mineralstoffe erreichen.
Warum sind Mineralstoffmängel heute so weit verbreitet?
Trotz vermeintlichem Überfluss und reichhaltiger Nahrungsmittelauswahl haben Mineralstoffmängel in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. Stress erhöht den Mineralstoffverbrauch
Chronischer Stress, wie er in unserer schnelllebigen Gesellschaft weit verbreitet ist, erhöht den Verbrauch bestimmter Mineralstoffe drastisch:
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Magnesium: Wird bei Stress vermehrt über den Urin ausgeschieden
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Zink: Wird für Stressbewältigungsprozesse und Immunfunktion verstärkt benötigt
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Kalium: Kann durch stressbedingte Hormonschwankungen vermehrt ausgeschieden werden
2. Eingeschränkte Darmgesundheit beeinträchtigt die Aufnahme
Viele Menschen leiden an Darmproblemen, die oft nicht diagnostiziert werden:
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Reizdarmsyndrom: Betrifft etwa 10-15 % der Bevölkerung
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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Zunehmende Häufigkeit
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Leaky Gut Syndrom: Gestörte Darmbarriere beeinträchtigt die Nährstoffaufnahme
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Mikrobiom-Ungleichgewichte: Veränderungen in der Darmflora beeinflussen die Nährstoffaufnahme
Diese Darmprobleme führen zu einer verringerten Aufnahme (Absorption) von Mineralstoffen, selbst wenn die Zufuhr über die Nahrung ausreichend wäre.
Laut einer Übersichtsarbeit im World Journal of Gastroenterology kann die Resorptionsrate von Mineralstoffen bei Darmproblemen um bis zu 50 % verringert sein.
3. Nährstoffärmere Lebensmittel
Die moderne Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion hat zu einer Verringerung des Mineralstoffgehalts in vielen Nahrungsmitteln geführt:
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Intensive Landwirtschaft: Ausgelaugte Böden mit geringerem Mineralstoffgehalt
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Schnelles Wachstum: Pflanzen haben weniger Zeit, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen
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Lange Lagerzeiten: Nährstoffverluste durch Transport und Lagerung
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Verarbeitung von Lebensmitteln: Raffinierung und Verarbeitung reduziert den Mineralstoffgehalt
4. Erhöhter Bedarf in besonderen Lebensphasen
In bestimmten Lebensphasen oder -situationen steigt der Mineralstoffbedarf erheblich an:
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Schwangerschaft und Stillzeit: Erhöhter Bedarf an Eisen, Calcium, Magnesium
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Wachstum bei Kindern und Jugendlichen: Erhöhter Bedarf für Knochenbildung und Entwicklung
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Intensiver Sport: Erhöhte Verluste durch Schweiß und erhöhten Umsatz
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Heilungsprozesse: Nach Operationen, Verletzungen oder Krankheiten
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Höheres Alter: Verringerte Aufnahmefähigkeit und erhöhter Bedarf
Eine Meta-Analyse im American Journal of Clinical Nutrition ergab, dass bis zu 70 % der Sportler Defizite bei mindestens einem wichtigen Mineralstoff aufweisen.
5. Medikamente und Lebensstilfaktoren
Verschiedene Alltagsfaktoren können Mineralstoffverluste fördern oder die Aufnahme behindern:
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Bestimmte Medikamente: Diuretika, Säureblocker, Antibiotika, Cortison
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Alkoholkonsum: Erhöht die Ausscheidung von Magnesium, Zink und anderen Mineralstoffen
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Kaffee und schwarzer Tee: Können die Eisenaufnahme beeinträchtigen
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Phytinsäure: In Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen kann die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe hemmen
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Übermäßiger Zuckerkonsum: Erhöht die Ausscheidung von Magnesium und anderen Mineralstoffen
Das Deutsche Ärzteblatt berichtet, dass bestimmte Säureblocker (Protonenpumpenhemmer) die Magnesiumaufnahme um bis zu 40 % reduzieren können.
Häufige Symptome von Mineralstoffmängeln
Mineralstoffmängel können sich durch eine Vielzahl von Symptomen äußern, die oft unspezifisch sind und deshalb häufig fehlinterpretiert werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über häufige Anzeichen:
Symptom |
Mögliche Mineralstoffmängel |
Chronische Müdigkeit |
Eisen, Magnesium, Kalium |
Muskelkrämpfe |
Magnesium, Kalium, Calcium |
Schlafstörungen |
Magnesium, Calcium |
Kopfschmerzen |
Magnesium, Natrium |
Stimmungsschwankungen |
Magnesium, Zink, Eisen |
Konzentrationsprobleme |
Eisen, Zink, Magnesium |
Häufige Infekte |
Zink, Selen, Eisen |
Haarausfall |
Zink, Eisen, Selen |
Brüchige Nägel |
Eisen, Zink, Selen |
Herzrhythmusstörungen |
Kalium, Magnesium |
Knochenprobleme |
Calcium, Magnesium, Phosphor |
Hautprobleme |
Zink, Schwefel, Silizium |
Verminderte Leistungsfähigkeit |
Eisen, Magnesium, Zink |
Erhöhte Stressanfälligkeit |
Magnesium, Zink |
Wichtig: Diese Symptome können auch andere Ursachen haben. Bei anhaltenden Beschwerden solltest du immer ärztlichen Rat einholen.
Welche Mineralstoffe besonders oft fehlen – und wie sie helfen können
Einige Mineralstoffe sind von Mangelzuständen besonders häufig betroffen. Hier ein Überblick über die wichtigsten:
Magnesium – Der Entspannungsmineralstoff
Magnesium ist an über 300 enzymatischen Prozessen im Körper beteiligt und einer der am häufigsten unterschätzten Mineralstoffe.
Häufige Ursachen für Magnesiummangel:
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Chronischer Stress
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Übermäßiger Alkoholkonsum
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Intensive körperliche Belastung
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Bestimmte Medikamente (Diuretika, Protonenpumpenhemmer)
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Hoher Zuckerkonsum
Symptome eines Magnesiummangels:
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Muskelkrämpfe, besonders in den Waden
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Nervosität und Reizbarkeit
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Schlafstörungen
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Kopfschmerzen und Migräne
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Herzrhythmusstörungen
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Erschöpfung
So unterstützt Magnesium den Körper:
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Entspannt die Muskulatur
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Fördert gesunden Schlaf
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Unterstützt die Energieproduktion
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Reguliert das Nervensystem
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Hilft bei der Stressbewältigung
Laut einer Studie im Journal of Intensive Care Medicine leiden etwa 50-75 % der Menschen in westlichen Industrieländern an einem Magnesiummangel.
Nutrador® bietet hochwertige Mineralstoffe Nahrungsergänzung mit optimal bioverfügbarem Magnesium.
Zink – Der Immun-Booster
Zink ist ein essentielles Spurenelement, das für zahlreiche Körperfunktionen benötigt wird, insbesondere für ein starkes Immunsystem.
Häufige Ursachen für Zinkmangel:
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Einseitige Ernährung
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Vegane/vegetarische Ernährung ohne gezielte Supplementierung
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Chronische Darmerkrankungen
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Erhöhte Ausscheidung durch Stress
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Intensive sportliche Aktivität
Symptome eines Zinkmangels:
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Erhöhte Infektanfälligkeit
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Langsame Wundheilung
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Haarausfall
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Geschmacks- und Geruchsstörungen
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Hautprobleme
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Appetitlosigkeit
So unterstützt Zink den Körper:
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Stärkt das Immunsystem
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Fördert die Wundheilung
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Unterstützt Haut, Haare und Nägel
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Wichtig für den Hormonstoffwechsel
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Beteiligt an der DNA-Synthese
Eisen – Der Energielieferant
Eisen ist entscheidend für den Sauerstofftransport im Körper und damit für die Energiebereitstellung in jeder Zelle.
Häufige Ursachen für Eisenmangel:
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Blutverluste (starke Menstruation, Operationen)
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Geringe Aufnahme (besonders bei vegetarischer/veganer Ernährung)
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Schwangerschaft und Stillzeit
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Chronische Entzündungen
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Malabsorption im Darm
Symptome eines Eisenmangels:
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Erschöpfung und Müdigkeit
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Blässe
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Kurzatmigkeit
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Konzentrationsprobleme
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Rissige Mundwinkel
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Brüchige Nägel
So unterstützt Eisen den Körper:
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Transportiert Sauerstoff im Blut
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Fördert die Energieproduktion
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Unterstützt kognitive Funktionen
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Stärkt das Immunsystem
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Wichtig für Haut, Haare und Nägel
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass Eisenmangel die häufigste Mangelerkrankung weltweit ist, mit etwa 30 % der Weltbevölkerung betroffen.
Selen – Der Zellschützer
Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement mit starken antioxidativen Eigenschaften und spielt eine Schlüsselrolle für das Immunsystem und die Schilddrüsenfunktion.
Häufige Ursachen für Selenmangel:
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Selenarme Böden in vielen Regionen Europas
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Stark verarbeitete Lebensmittel
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Vegane Ernährung ohne gezielte Supplementierung
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Chronische Darmerkrankungen
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Erhöhter Bedarf bei Schilddrüsenerkrankungen
Symptome eines Selenmangels:
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Geschwächtes Immunsystem
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Schilddrüsenfunktionsstörungen
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Erhöhte Anfälligkeit für oxidativen Stress
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Muskelschwäche
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Vorzeitige Alterungsprozesse
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Infertilität (bei Männern)
So unterstützt Selen den Körper:
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Schützt Zellen vor oxidativem Stress
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Unterstützt die Schilddrüsenfunktion
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Stärkt das Immunsystem
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Fördert die Fruchtbarkeit
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Fängt Schwermetalle ab
Nutrador® bietet hochwertige Selen Nahrungsergänzungsmittel.
Kalium – Der Herzschützer
Kalium ist ein wichtiger Elektrolyt, der für die Herzfunktion, Muskelkontraktion und den Wasserhaushalt unerlässlich ist.
Häufige Ursachen für Kaliummangel:
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Diuretika (entwässernde Medikamente)
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Starkes Schwitzen
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Erbrechen und Durchfall
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Nierenerkrankungen
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Übermäßiger Alkoholkonsum
Symptome eines Kaliummangels:
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Muskelschwäche und -krämpfe
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Herzrhythmusstörungen
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Verstopfung
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Müdigkeit
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Bluthochdruck
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Flüssigkeitseinlagerungen
So unterstützt Kalium den Körper:
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Reguliert den Herzrhythmus
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Fördert die Muskelkontraktion
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Unterstützt die Nervenfunktion
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Hilft bei der Regulierung des Blutdrucks
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Wichtig für den Wasser- und Elektrolythaushalt
Kalium findest du in den hochwertigen Opti Immun® Kapseln von Nutrador®.
Wie man Mineralstoffmängeln effektiv vorbeugt
Mit den richtigen Strategien kannst du Mineralstoffmängeln gezielt vorbeugen. Hier sind praktische Tipps für deinen Alltag:
1. Abwechslungsreiche Vollwertkost
Eine vielseitige Ernährung mit unverarbeiteten Lebensmitteln bildet die Basis:
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Grünes Blattgemüse: Reich an Magnesium, Kalium, Eisen
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Nüsse und Samen: Gute Quellen für Zink, Magnesium, Selen
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Hülsenfrüchte: Liefern Eisen, Zink, Magnesium
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Vollkornprodukte: Enthalten Eisen, Magnesium, Zink
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Meeresfrüchte: Reich an Jod, Zink, Selen
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Beeren und Zitrusfrüchte: Unterstützen die Aufnahme von Eisen
Tipp: Plane täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse ein, mit besonderem Fokus auf grüne Blattgemüse.
2. Alkohol, Zucker und Fertigprodukte reduzieren
Diese Faktoren können Mineralstoffverluste fördern oder die Aufnahme behindern:
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Zucker: Erhöht die Ausscheidung von Magnesium
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Alkohol: Fördert die Ausscheidung von Magnesium, Zink, Kalium
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Stark verarbeitete Lebensmittel: Arm an Mineralstoffen, reich an Zusatzstoffen
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Übermäßiger Koffeinkonsum: Kann die Eisenaufnahme beeinträchtigen
Tipp: Reduziere den Konsum von Alkohol auf ein Minimum und halte die Zuckeraufnahme unter 25 g pro Tag.
3. Stressmanagement
Stress erhöht den Bedarf an bestimmten Mineralstoffen erheblich:
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Regelmäßige Entspannungstechniken: Meditation, Yoga, Progressive Muskelentspannung
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Ausreichend Schlaf: 7-8 Stunden pro Nacht
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Bewegung in der Natur: Reduziert Stresshormone
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Atemübungen: Aktivieren den Parasympathikus (Entspannungsnerv)
Tipp: Plane täglich mindestens 15-20 Minuten bewusste Entspannung ein.
4. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel
In bestimmten Situationen können gezielte Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein:
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Bei erhöhtem Bedarf: Schwangerschaft, Sport, Stress
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Bei eingeschränkter Aufnahme: Darmprobleme, bestimmte Medikamente
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Bei erhöhten Verlusten: Intensive Sportaktivität, bestimmte Medikamente
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Bei nachgewiesenem Mangel: Nach Bluttest oder bei typischen Symptomen
Tipp: Wähle Beste Nahrungsergänzungsmittel mit hoher Bioverfügbarkeit und wissenschaftlich fundierten Dosierungen.
5. Darmgesundheit fördern
Ein gesunder Darm ist entscheidend für die optimale Aufnahme von Mineralstoffen:
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Präbiotische Lebensmittel: Fördern nützliche Darmbakterien (Zwiebeln, Knoblauch, Artischocken)
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Probiotische Lebensmittel: Sauerkraut, Kefir, Joghurt
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Ballaststoffreiche Ernährung: Unterstützt die Darmflora
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Ausreichend Flüssigkeit: Mindestens 2 Liter pro Tag
Tipp: Integriere täglich fermentierte Lebensmittel in deinen Speiseplan.
Darauf sollte man bei Mineralstoffpräparaten achten
Die Qualität von Mineralstoffpräparaten kann stark variieren. Achte auf folgende Kriterien:
1. Bioverfügbare Formen
Nicht alle Mineralstoffverbindungen werden vom Körper gleich gut aufgenommen:
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Magnesium: Citrat, Bisglycinat oder Malat statt Oxid oder Carbonat
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Zink: Citrat, Picolinat oder Bisglycinat statt Oxid
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Eisen: Bisglycinat oder Fumarat statt Sulfat
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Selen: Selenomethionin statt Natriumselenit
Beispiel: Magnesiumcitrat hat eine bis zu 5-mal höhere Bioverfügbarkeit als Magnesiumoxid.
2. Keine synthetischen Zusätze
Hochwertige Präparate verzichten auf unnötige Zusatzstoffe:
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Vermeide: Künstliche Farbstoffe, Aromen, Süßstoffe
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Vermeide: Füllstoffe wie Talkum, Titandioxid
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Vermeide: Unnötige Bindemittel und Trennmittel
Tipp: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser ist in der Regel das Produkt.
3. Transparenz bei Herkunft und Herstellung
Seriöse Hersteller wie Nutrador® geben Auskunft über:
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Herkunft der Rohstoffe: Idealerweise aus kontrolliertem Anbau
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Produktionsstandards: GMP-zertifizierte Herstellung
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Qualitätskontrollen: Regelmäßige Tests auf Reinheit und Schadstofffreiheit
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Umweltaspekte: Nachhaltige Verpackung und Produktion
Tipp: Achte auf Zertifizierungen und Transparenz bezüglich der Produktionskette.
4. Sinnvolle Kombinationen und Dosierungen
Manche Mineralstoffe verstärken sich gegenseitig, andere können sich in der Aufnahme behindern:
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Sinnvolle Synergien: Vitamin D und Calcium, Zink und Kupfer im richtigen Verhältnis
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Potenziell problematisch: Calcium und Eisen gleichzeitig, hohe Dosen Zink ohne Kupfer
Beispiel: Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme um bis zu 200 %.
5. Angepasste Dosierung
Die optimale Dosierung hängt von individuellen Faktoren ab:
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Alter und Geschlecht: Unterschiedlicher Bedarf
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Versorgungszustand: Bei bestehendem Mangel kann eine höhere Dosierung sinnvoll sein
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Besondere Umstände: Schwangerschaft, Sport, Krankheit
Tipp: Sprich mit deiner medizinischen Fachperson über eine individuell angepasste Dosierung, besonders bei bestehenden Gesundheitsproblemen.
Fazit - Mineralstoffmängel besiegen
Mineralstoffmängel sind in unserer modernen Gesellschaft überraschend weit verbreitet – selbst bei scheinbar ausgewogener Ernährung. Faktoren wie chronischer Stress, verminderte Nährstoffdichte in Lebensmitteln, Darmprobleme und ein erhöhter Bedarf in bestimmten Lebensphasen tragen zu diesem Problem bei.
Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen und gezielten Maßnahmen kannst du Mineralstoffmängeln effektiv vorbeugen oder sie beheben. Eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung bildet dabei die Basis. In vielen Fällen kann eine gezielte Supplementierung mit hochwertigen Präparaten eine sinnvolle Ergänzung sein.
Nutrador® bietet eine Reihe hochwertiger Mineralstoffpräparate, die sich durch optimale Bioverfügbarkeit, sinnvolle Kombinationen und höchste Qualitätsstandards auszeichnen. Besonders in Zeiten erhöhten Bedarfs oder bei bestehenden Mängeln könnten diese Produkte deine Vitalität und Wohlbefinden unterstützen.
Denke daran: Eine optimale Mineralstoffversorgung ist kein Luxus, sondern die Grundlage für Leistungsfähigkeit, Vitalität und langfristige Gesundheit.
FAQ
Wie weiß ich, ob ich einen Mineralstoffmangel habe?
Ein Mineralstoffmangel kann sich durch verschiedene unspezifische Symptome äußern, wie anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Muskelkrämpfe oder erhöhte Infektanfälligkeit. Für eine sichere Diagnose empfehle ich dir, ärztlichen Rat einzuholen und gegebenenfalls einen Bluttest durchführen zu lassen. Moderne Labordiagnostik kann nicht nur klassische Blutwerte, sondern auch intrazelluläre Mineralstoffkonzentrationen messen, was besonders bei Magnesium aussagekräftiger sein könnte. Beachte, dass manche Mängel erst in fortgeschrittenem Stadium im Blut nachweisbar sind.
Kann ich Mineralstoffe überdosieren?
Ja, eine Überdosierung bestimmter Mineralstoffe ist möglich und kann negative Auswirkungen haben. Besonders bei fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) und einigen Mineralstoffen wie Eisen, Kupfer, Selen und Zink besteht ein Überdosierungsrisiko. Andere Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalium werden bei Überschuss in der Regel über die Nieren ausgeschieden, können aber bei eingeschränkter Nierenfunktion problematisch sein. Halte dich an die empfohlenen Dosierungen und konsultiere bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Wie lange dauert es, bis ich einen Unterschied merke?
Die Zeit bis zum Spüren einer Verbesserung variiert je nach Art des Mangels, dessen Schweregrad und individuellen Faktoren. Bei einigen Mineralstoffen, wie Magnesium, könnten erste Verbesserungen (z.B. weniger Muskelkrämpfe, besserer Schlaf) bereits nach 7-14 Tagen bemerkbar sein. Bei anderen, wie Eisen oder Zink, kann es 2-3 Monate dauern, bis sich der Speicher wieder aufgefüllt hat und deutliche Verbesserungen spürbar werden. Wichtig ist konsequente Einnahme und Geduld, da der Körper Zeit für Reparatur- und Aufbauprozesse benötigt.
Warum sind bei Kindern Mineralstoffmängel besonders zu beachten?
Bei Kindern sind Mineralstoffmängel besonders kritisch, da sich ihr Körper noch im Wachstum und in der Entwicklung befindet. Mineralstoffmängel bei Kindern können zu langfristigen Entwicklungsstörungen führen, darunter:
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Kognitive Entwicklung: Eisen- und Zinkmangel können die Gehirnentwicklung und kognitive Funktionen beeinträchtigen
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Wachstum: Calcium-, Magnesium- und Zinkmangel können das Knochenwachstum beeinflussen
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Immunfunktion: Selen-, Zink- und Eisenmangel schwächen das Immunsystem
Häufige Symptome bei Kindern können Konzentrationsprobleme, erhöhte Infektanfälligkeit, Wachstumsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten sein. Bei Verdacht auf einen Mineralstoffmangel sollte immer ein Kinderarzt konsultiert werden.
Rechtlicher Hinweis zu gesundheitsbezogenen Angaben:
Unsere Informationen dienen nur allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise. Gesundheitsbezogene Aussagen zu Nahrungsergänzungsmitteln müssen der Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 entsprechen und von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zugelassen sein. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen konsultiere bitte eine Ärztin oder einen Arzt.